Der Arzt Samuel Hahnemann

Christian Friedrich Samuel Hahnemann wurde 1755 in Meißen geboren und war der Begründer der Homöopathie. Auf den von ihm erarbeiteten Prinzipien basiert bis heute die von Ärzten, Heilpraktikern und Laien angewandte Methode der klassischen Homöopathie.

Leuchtende Gräserhalme im Sonnenlicht

Hahnemann - Leben und Wirken

Frühe Laufbahn

Samuel wuchs als Sohn eines Porzellanmalers auf und musste seinen Lebensunterhalt während seines Medizinstudiums in Leipzig, Wien und Erlangen, wo er auch promovierte, selbst verdienen. Deshalb arbeitete er als Hauslehrer, Übersetzer, Bibliothekar und Leibarzt.

Hahnemann heiratete 1782 und bekam mit seiner ersten Frau 11 Kinder. Um den Lebensunterhalt der Familie zu gewährleisten, arbeitete Hahnemann als Arzt, Chemiker, Übersetzer medizinischer Schriften und publizierte Ergebnisse seiner eigenen wissenschaftlich-pharmazeutischen Forschung.


Schwarz-weiße Zeichnung von dem homöopathischen Arzt Samuel Hahnemann

Homöopathische Forschung und Arbeit

1810 erschien das „Organon der rationellen Heilkunde“ in erster Auflage, in dem Hahnemann die Prinzipien und theoretischen Ansätze der Homöopathie beschrieb. Spätere, überarbeitete Auflagen, wurden unter dem Titel: „Organon der Heilkunst“ veröffentlicht.

Rastlos und unstet wechselte Samuel Hahnemann mit seiner Familie oft den Ort und kam erst 1821 in Köthen zur Ruhe, als Herzog F. F. von Anhalt-Köthen ihn zum Leibarzt, später zum Hofrat ernannte und er eine Arztpraxis nach seinen Vorstellungen betreiben konnte. Besonders wichtig, um sesshaft zu werden, war die Erlaubnis des Herzogs, eigene Arzneimittel herzustellen, was sonst nur Apothekern erlaubt war.


Verbreitung der Homöopathie und Lebensabend

Anerkennung fand Hahnemann zu seiner Zeit besonders durch seine Erfolge bei der Behandlung Kranker während der Typhus-, Cholera- und Scharlachepidemien. Die Regierungen Preußens und Österreich - Ungarns erkannten offiziell Homöopathie als wirksame Behandlungsmethode zur Seucheneindämmung an.

1830 verstarb seine Ehefrau und Hahnemann wurde bis zur Heirat mit der französischen Malerin Melanie d’Hervilly von seinen Töchtern unterstützt.

Die letzten Lebensjahre verbrachte Hahnemann in Paris, wo er bis zu seinem Tod 1843 gemeinsam mit seiner zweiten Frau eine Praxis führte, forschte und veröffentlichte. Hahnemann starb mit 88 Jahren in Paris.

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